BVpta info
In der aktuellen Ausgabe finden Sie interessante Neuigkeiten und Informationen zu folgenden Themen ... mehr >>

 Suche

BVpta e.V.

Startseite / Aktuelles / BVpta Pressemitteilungen / Artikel anzeigen

Pressemitteilungen

18.06.2010

BVpta setzt auf Neugestaltung des Berufsgesetzes und der Ausbildung

PTA-Beruf für junge Menschen attraktiver machen.

Der Bundesverband Pharmazeutisch technischer AssistentInnen (BVpta) sieht sich durch das heute in Berlin vorgestellte Gutachten von Professor Dr. Gerhard Igl in seiner Auffassung bestätigt, dass das Berufsrecht der PTA dringend novellierungsbedürftig ist. „Das Gesetz über den Beruf des pharmazeutisch-technischen Assistenten (PharmTAG) wurde seit seinem Inkrafttreten 1968 in den zurückliegenden 42 Jahren nur unwesentlich geändert. Die berufliche Realität in der Apotheke bildet es überhaupt nicht mehr ab“, beklagt BVpta-Vorsitzende Sabine Pfeiffer. „Selbst die Anpassung des Gesetzes im Zuge der Wiedervereinigung als die vergleichbaren Berufe der ehemaligen DDR integriert wurden, hatte nur begriffliche Klarstellungen zur Folge. Die Chance zur dringend notwendigen Weiterentwicklung wurde leider nicht genutzt.“

Bernadette Linnertz, stellvertretende BVpta-Vorsitzende ergänzt: „Obwohl derzeit rund 80 Prozent der Arzneimittelabgaben und Beratungen in Apotheken durch PTA erfolgen, wird unser Beruf in der Bevölkerung kaum wahrgenommen. Das schadet der Attraktivität. Immer weniger junge Menschen entscheiden sich heute, den Beruf des/der PTA zu ergreifen. Zudem stellen wir eine Abwanderung ausgebildeter PTA in andere Bereiche fest. Schon heute arbeiten rund 10.000 Kolleginnen und Kollegen außerhalb der öffentlichen Apotheke, da sie in ihrem erlernten Beruf keine Zukunft sehen. Einem möglicherweise kommenden Apothekermangel könne so auf keinen Fall begegnet werden."

Um diesen Problemen entgegen zu wirken, ist eine Neugestaltung des PharmTAG unausweichlich. Der BVpta spricht sich in diesem Zusammenhang dafür aus, den Gesetzespassus, wonach eine PTA nur „unter Aufsicht“ eines Apothekers arbeiten darf, in die Formulierung „in Kooperation mit dem Apotheker“ zu ersetzen. Damit werde dem realen Apothekenalltag und dem derzeitigen Vorentwurf der neuen Apothekerbetriebsordnung (ApBetrO) Rechnung getragen und Rechtssicherheit für alle Beteiligten hergestellt. Darüber hinaus fordert der Verband eine bundesweite Vereinheitlichung der Ausbildung an Berufsfachschulen sowie deren Verlängerung von zwei auf drei Jahre.

Dies soll dazu führen, dass die Ausbildung zur/zum PTA keine Sackgasse mehr ist. Zusätzlich soll die Berufsausbildung zur Fachhochschulreife führen. Denn die PTA der Zukunft wird auch eine mögliche Teilakademisierung wahrnehmen, um sich in ihrem Beruf weiterentwickeln zu können und weitere Tätigkeitsfelder zu erschließen.
(2.326 Zeichen)

Abdruck frei, Beleg freundlich erbeten

Bundesverband PTA e.V.
Bettina Schwarz
Geschäftsleitung
Bismarckstr. 128
66121 Saarbrücken

Tel.: 0681 / 960 23-0
Fax: 0681 / 960 23-11
info@bvpta.de
www.bvpta.de

 Login
 Verband aktuell
BVpta trifft sich mit dem Bundesverband deutscher Apothekenkooperationen
620_BVpta-trifft-BVDAK

Der letzte wichtige berufspolitische Termin des vergangenen Jahres fand kurz vor Weihnachten am 19. Dezember 2011 in Gilching bei München statt. Dort trafen sich die BVpta-Vorstandsmitglieder Sabine Pfeiffer und Bernadette Linnertz mit Dr. Stefan Hartmann, Vorsitzender des Bundesverbandes der Apothekenkooperationen (BVDAK), um gemeinsam über die aktuelle Situation des PTA-Berufes in der Apothekenlandschaft zu diskutieren.
... mehr >>

 Fortbildung aktuell
Neues E-Learning-Ergänzungsmodul: Obstipation bei geriatrischen Patienten
474_WebCompactium-Obstipation

Unser kostenfreies WebCompactium zum Thema „Obstipation“ wurde jetzt um ein fünftes Ergänzungsmodul erweitert, das ab sofort auf der BVpta-Lernplattform online abrufbar ist. Außerdem wurden die bereits bestehenden Module aktualisiert und unter anderem um das Thema „Darmkrebsvorsorge“ ergänzt.
... mehr >>

 Pharma aktuell
Kontra dem grippalen Infekt – natürliches Anti-Infektivum hält selbst resistente Viren in Schach
546_Wasserdost

Infektionen mit resistenten Erregern – ob Bakterien oder Viren – sind ein wachsendes Problem der modernen Medizin. Extrakt aus der indianischen Heilpflanze Wasserdost (Eupatorium perfolatum L.) ist ein hochwirksames pflanzliches Anti-Infektivum, das stark antientzündlich wirkt und durch seine direkte antivirale Wirkung selbst den H1N1-Grippevirus in-vitro wirksam bekämpfen kann. Neueste wissenschaftliche Daten der Universität Münster zeigen zudem: Selbst H1N1-Virusstämme, die gegen bekannte Virustatika resistent sind, werden von Wasserdost-Extrakt wirksam in Schach gehalten.
... mehr >>


© 2012 Bundesverband Pharmazeutisch-technischer AssistentInnen e.V.  |  Impressum